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Tiger Woods gewinnt die British Open

Chris DiMarco auf Platz zwei, dahinter Ernie Els und Jim Furyk

23.07.2006  Tiger Woods (USA) gewinnt die 135. British Open am Royal Liverpool GC in Hoylake bei Liverpool. Nach 2000 und 2005 ist es bereits der dritte British Open Titel für Tiger Woods und insgesamt sein elfter Major-Sieg insgesamt. Royal Liverpool war nach 39 Jahren wieder in die Open Rota gekommen.

Tiger mit smartem Coursemanagment

Tiger lag nach dem ersten Tag an geteilter zweiter Stelle, setzte sich nach dem zweiten Tag in Führung und gibt diese - ganz Tiger like - nicht mehr ab. Tiger spielt vier gute Runden ohne gröbere Fehler und beendet die Open mit einem Gesamtscore von 270 (67+65+71+65) Schlägen und 18 unter Par. Tiger spielt die gesamten vier Tage intelligents, kontrolliertes Golf. Niemals verwendet er den Driver, die Par4 Löcher spielt er meistens mit dem Eisen 2 vom Tee um dann mit dem mittleren Eisen das Grün anzugreifen. Seine Gegner spielen mit dem Driver, sind damit zwar länger aber öfter im Rough. "Ich habe in den Trainingsrunden den Driver ausprobiert", sagt Tiger, "400 Yards habe ich geschlagen, aber bei dieser Länge ist der Ball unkontrollierbar", begründet der Weltranglisten-Erste seine Strategie (400 yards = 365 m).

Tränen am 18.Loch

Nach dem Putt am 18. Loch kamen Tiger die Tränen. Später bei der Sigerehrung sagt er, dass er sich so sehr gewünscht hätte, dass sein Vater diesen Sieg noch erleben könnte. Tiger's Vater Earl starb anfang Mai (Story) - das letzte Major, das er miterlebte, war das heurige Masters, bei dem Tiger von Phil Mickelson geschlagen wurde. Bei den US Open im Juni in Winged Foot scheiterte Tiger noch am Cut.
Tigers Frau Elin - ein ehemaliges schwedisches Fotomodell - ist bei der Siegerehrung natürlich auch mit dabei.

Debakel für die Europäer

Zweiter wird Chris DiMarco (USA) mit zwei Schlägen Rückstand und einem Score von -16 (70+65+69+68). DiMarco gewann zwar heuer zu Jahresbeginn die Abu Dhabi Championship, war aber seitdem von der Bildfläche verschwunden. Insofern ist sein starkes Abschneiden eine echte Überraschung. DiMarco duellierte sich 2005 beim Masters in Auguste bereits mit Tiger Woods - verlor dann aber im Stechen.

Dritter wir Ernie Els mit einem Gesamtscore von -13 (68+65+71+71). The Big Easy, wie der sympaythische Südafrikaner genannt wird, dürfte nach seiner Knieoperation nach einem Segelunfall im letzten Sommer damit wieder voll fit sein. "Ich hab' die Vibrations gespürt - das läßt mich zuversichtig in die Zukunft blicken". Els gewann die British Open bereits 2002 in Muirfield.

Vierter mit einem Gesamtscore von -12 wird mit Jim Furyk wieder ein Amerikaner. Erst dann kommt mit dem Spanier Sergio Garcia an geteilter fünfter Stelle der beste Europäer mit einem Score von -11. Der Rest der Europäischen Rydercup-Mannschaft enttäuscht total. Nichts wurde es also mit dem erhofften ersten Sieg eines Europäers bei den British Open seit 1999.

230.000 Zuschauer und Farbbomben am 18.Grün

Die "Open" 2006 in Hoylake waren für den Veranstalter, dem Royal & Ancient St.Andrews Golf Club (R&A) ein voller Erfolg. Insgesamt kamen 230.000 Zuschauer zu den Trainingstagen und den vier Turniertagen. Am letzten Tag wurden vor dem Schlußflight neun Farbbomben auf das 18. Grün geworfen, die violetten Farbkleckse stellten aber für Tiger Woods und Sergio Garcia kein Problem dar.
Sehrwohl beklagten sich die beiden aber über das ständige Fotographieren der Zuschauer, das ja streng verboten ist.
Kritik gab es auch daran, daß der Kurs in Hoylake zu leicht und zu kurz sei, was der zuständige R&A naturgemäß nicht so sieht. Der Kurs war durch das anhaltende Schönwetter total ausgetrocknet, wodurch er sich nochmals kürzer spielte, weil die Bälle sehr weit rollten. Und es fehlte der Wind, der jeden Links-Kurs verteidigt.

See you 2007 in Carnoustie

2007 finden die British Open in Carnoustie - das unweit von St.Andrews an der schottische Ostküste liegt - statt.

Das letzte Major dieses Jahres, die PGA Championship - findet in einem Monat in Medinah in Illinois, USA statt.


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