Gratis-Newsletter
Jede Woche
Top-Informationen:

 
Drive: »Home »Golf-News »News-Archiv »2006 »Turnier-Splitter
News-Archiv
Seite drucken Seite weiterleiten

Tiger Woods nicht für Vardon Trophy qualifiziert 

Eine Groteske ersten Ranges von der US PGA Tour

18.10.2006  Die Vardon Trophy, die die US PGA Tour jedes Jahr an denjenigen Spieler vergibt, der im Schnitt den niedrigsten Durchschnitts-Runden-Score aufweist, sollte heuer eigentlich klar an Tiger Woods gehen (sein Average Score beträgt 68,11). Dieser erfüllt allerdings nicht das Kriterium, dass nur diejenigen Spieler in das Rennen um die Vardon Trophy mitmachen dürfen, die mindestens 60 Runden auf PGA Turnieren in der jeweiligen Saison gespielt haben.

Zu wenig Turnierrunden für Tiger Woods

Tiger Woods lässt die Vardon Trophy sausen
Tiger Woods wird die Saison mit 59 Runden beenden. Er hat nicht für die Funai Classic im Disney World Resort kommende Woche gemeldet, das Turnier die Woche darauf in Palm Harbor - die Chrysler Championship - hat er noch nie gespielt und wird es auch heuer nicht tun. Bleiben Tiger Woods also noch die vier Runden bei der Tour Championship in Atlanta, die ihn auf die besagten 59 Runden bringen.
Tiger Woods verzichtet durch sein Nicht-Spielen im Walt Disney Resort ganz bewusst auf die Vardon Trophy. Er hat in dieser Saison sehr viel gespielt, war rund um den Ryder Cup drei Wochen in Europa und gönnt sich jetzt bis zur Tour Championship eine Pause.
Aber warum erreicht Tiger nicht die erforderlichen 60 Runden (= 15 Turniere) ? Tiger mußte im Frühjahr bei der Nissan Open nach zwei Runden wegen einer Grippe aufgeben. Dann - nachdem Tod seines geliebten Vaters Earl Anfang Mai - legte er eine neunwöchige Turnierpause ein und kurz danach bei den US Open scheiterte er am Cut.

Kuriose Rahmenbedingungen für die Vardon Trophy

Kurioserweise zählen die Runden der Pros bei der World Matchplay Championship und auch beim International zu den teilgenommenen Runden, obwohl diese Runden nicht für den Score zählen, weil diese beiden Turniere eigene Formate aufweisen (Matchplay bzw. modifiziertes Stableford-System), weswegen man sie gar nicht zur Berechnung des Scores heranziehen kann, weil bei diesen Formaten teilweise Löcher und Runden gar nicht zu Ende gespielt werden und somit kein Score für das zählspielformat vorliegt.

Tiger Woods entwertet die Vardon Trophy durch seine Nichtteilnahme, andererseits muß man ihn auch verstehen. Für ihn zählen in erster Linie Major-Siege, von denen er ja bereits zwölf am Konto hat. Zusätzlich hat er bereits 54 US PGA Titel gewonnen und diverse andere Titel. Woods gewann sechs der letzten sieben Vardon Trophys, sieben der letzten neuen PGA-Player of the Year Awards, fünf der letzten sieben Arnold Palmer Awards (US PGA Geldrangliste) und sieben der letzen neuen Jack Nicklaus Awards (PGA Tour Player of the Year)
Tiger hat also bereits jede Menge Pokale und andere Hardware daheim herumstehen: Claret Jugs, US Open Trophys, Green Jackets, Wanamacker Trophys,...

Es wäre heuer Tiger's siebente Vardon Trophy geworden. Dadurch, das Tiger die

Nutzniesser Jim Furyk
erforderliche Mindestanzahl an Runden nicht erreicht, wird wohl Jim Furyk die Trophy einstreifen. Ob der sich über den Pokal freut ist ungewiss. Vielleicht sollte man auf dier diesjährige Vardon Trophy den Vermark eingravieren: * Dies ist nicht der echte Gewinner.


Artikel kommentieren


 


Seite drucken Seite weiterleiten


Schriftgröße auf dieser Seite ändern:
Fotoalbum mit über 5.000 Golffotos

Fairway2Hotel Gutscheinbuch 2020

Spielberichte


golf-treff.at © 2006-2020 COMMUNITOR Verlag  |  Nutzungsbedingungen  |  Datenschutzerklärung  |  Impressum & Kontakt