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Zach Johnson gewinnt das Masters in Augusta

Tiger Woods wird geteilter Zweiter

2007 Masters Champion Zach Johnson (USA)
09.04.2007  Der Augusta National Golf Course war am vorletzten Turniertag wegen des Windes noch schwerer zu spielen, als er ohnehin schon ist. Darauf hin haben sich die Masters Offiziellen entschlossen, die Grüns für Sonntag durchzuwässern, damit die Spieler einigermaßen eine Chance haben, den Ball auf den extrem schwierigen und welligen Grüns kontrollieren zu können. Diese Maßnahme hat sich als goldrichtig erwiesen, denn am Finaltag wurde den Zuschauern vor Ort und auf der ganzen Welt vor den TV Geräten hervorragenden Golf geboten.


Zach Johnson, 31-jähriger aus Cedar Rapids in Iowa im Mittelwesten der USA ist Masters Champion 2007. Niemand hatte im Vorfeld auf Zach Johnson gesetzt, obwohl er längst kein Unbekannter mehr ist, war er doch im September 2006 Mitglied des amerikanischen Ryder Cup Teams, das im irischen K-Club  gegen Europa so sang und klanglos unterging. Zach Johnson gewann 2004 sein erstes US PGA Turnier, nachdem er 2003 Spieler des Jahres auf der 2nd level Tour in Amerika, der Nationwide Tour, geworden war. Vor zwei Wochen bei den World Golf Championships in Doral, als Tiger Woods gewann, belegte Zach Johnson den neunten Platz.

Spannendes Masters Finale mit wechselnden Führenden

Geteilter Zweiter: Tiger Woods (USA)

Der Australier Stuart Appleby führt im Masters Tournament nach dem dritten Tag und geht gemeinsam mit Tiger Woods (USA) im Schlußflight in die letzte Runde. Der Australier spielt jedoch gleich auf Loch 1 ein Doppelbogey, womit Tiger bereits sehr früh die geteilte Führung inne hat. Jetzt erwartet man die übliche Performance von Tiger Woods, der sich normalerweise die Führung in der Finalrunde nicht mehr nehmen lässt. Aber Tiger spielt an diesem Finaltag in Augusta, Georgia nicht sein bestes Golf. Er kommt nie wirklich in Schwung, streut selbst Bogeys ein und kann Standard-Putts nicht verwerten. Aber Tiger Woods kämpft. Auf Loch 11, dem Eingang in den Amen Corner, liegt sein Ball so knapp hinter einem Baum, dass er kurz nach dem Treffmoment im vollen Schwung den Baumstamm trifft und damit seinen Schläger knickt.

Geteilter Zweiter: Retief Goosen
In der ersten Hälfte der Finalrunde wechselt die Führung mehrmals: Die beiden Südafrikaner Retief Goosen (zweifacher US Open Sieger) und Rory Sabbatini liegen abwechselnd in Führung. Erst in dieser Phase kommt Zach Johnson ins Spiel. Er zaubert jede Menge Birdies auf den Platz und leistet sich keinen gröberen Fehler und liegt damit plötzlich in Führung. An der 13, einem extrem schwierigen, hängenden Dogleg nach links mit Wasser vor dem Grün lässt Tiger Woods seine Klasse kurz aufblitzen, als er ein Eagle spielt, was seinen Rückstand auf zwei Schläge verringert. Als er aber am 15.Loch mit einem riskanten Annäherungsschlag den Ball ins Wasser schlägt, schwinden die Chancen von Tiger. "Ich konnte nur noch beten", sagt der Sieger Zach Johnson, der zwei Flights vor Tiger ins Clubhaus kommt und dann mit seiner Frau und seinem 14-Wochen alten Baby nur mehr abwarten kann, was Tiger an den letzten beiden Löchern macht. Aber Tiger kann auch an den letzten beiden Löchern die Wende nicht mehr herbeiführen. Nichts wird aus seinem 13. Major Sieg.

Zahnloser Tiger

Geteilter Zweiter: Rory Sabbatini

Zach Johnson (USA) gewinnt schließlich mit einem Gesamtscore von +1/289 (71+73+76+69) mit zwei Schlägen Vorsprung auf Tiger Woods (73+74+72+72), Retief Goosen (76+76+70+69) und Rory Sabbatini (73+76+73+69). Mit einem weiteren Schlag Rückstand landen der Engländer Justin Rose und der Amerikaner Jerry Kelly am geteilten fünften Rang. Stuart Appleby (Australien) und Padraig Harrington (Irland) teilen sich den siebenten Rang. Rang neun belegt David Toms (USA), den zehnten Platz teilen sich Vaughn Taylor (USA), Paul Casey und Luke Donald (beide England). Den dreizehnten Platz teilen sich Vijay Singh (Fidji), Jim Furyk (USA), Tim Clark (Südafrika) und Ian Poulter (England).

Green Jacket für Zach Johnson

Das Masters ist insgesamt mit 7,5 Mio Dollar dotiert, der Sieger Zach Johnson bekommt neben dem legendären Green Jacket für den Masters Sieger auch 1,305 Mio Dollar Preisgeld.


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