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Markus Brier wird bei der Telekom Italia Open Zweiter

Markus Brier unterliegt dem Spanier Fernandez-Castano erst im Stechen am dritten Extraloch

06.05.2007  Die Telecom Italia Open am Castello di Tolcinasco bei Mailand verlauft am Ende sehr spannend. Das Turnier, das durch starke Regenfälle an den ersten drei Tagen, an denen in Summe nur zwei Runden gespielt werden konnten, auf drei Runden gekürzt wird, bleibt zum Glück am Finaltag von Regen verschont.

Im Stechen geschlagen: Markus Brier
Der junge Engländer Nick Dougherty geht als Zweitplatzierter hinter dem Südafrikaner Andrew McLardy in die letzte Runde. Und der Liverpooler legte einen perfekten Start hin, spielte sogar ein Eagle und liegt nach den Front-Nine bereits drei Schläge vor einem relativ großem Verfolgerfeld, dem auch der Österreicher Markus Brier angehört. Doch einige Löcher vor Schluss beginnt Dougherty plötzlich Nerven zu zeigen - er trifft keine Fairways mehr und spielt mehrere Bogeys. Weil Dougherty am Schlussloch seinen Birdie-Putt verschiebt, schafft er es nicht einmal ins Stechen. Markus Brier und der junge Spanier Gonzalo Fernandez-Castano, die zu diesem Zeitpunkt ihre Runde bereits beendet haben, haben damit im Play-off plötzlich noch die Chance, das mit 1,7 Mio Euro dotierte Turnier zu gewinnen.

Sieg verschenkt: Nick Dougherty (England)
Sudden Death Play Off im Mailand

Das erste Extraloch (Loch 18, Par 4) spielen beide Par, wobei der Putt von Markus Brier nur um Haaresbreite am Loch vorbeirollt. Wieder geht's zurück zu Tee 18, wieder schlägt der Spanier gut 30 m weiter als Markus Brier. Markus gelingt neuerdings eine gute  Annäherung, Fernandez-Castano legt seine Ball allerdings bis auf zwei Meter an die Fahne. Der Putt von Markus geht neuerdings haarscharf am Loch vorbei, während sich der Spanier diesmal die Chance nicht nehmen lässt und zum Birdie und damit zum Sieg einlocht.

Gonzalo Fernandez-Castano (Spanien) gewinnt mit einem Gesamtscore von -16/272 (67+68+65) im Stechen am zweiten Extraloch vor Markus Brier (Österreich) mit -16/272 (63+69+68). Geteilte Dritte mit einem Schlag Rückstand werden unter anderen der italienische Titelverteidiger Francesco Molinari und Nick Dougherty (England), der den sicher scheinenden Sieg auf den Back-Nine noch aus der Hand gegeben hat. Der spätere Sieger Fernandez-Castano ging mit fünf Schlägen Rückstand auf den Führenden McLardy in die Schlussrunde, nach den Front-Nine lag er bereits sechs Schläge hinter Nick Dougherty.

Für den jungen Gonzalo Fernandez-Castano ist dies bereits der dritte Sieg auf der European Tour nach seinen Erfolgen bei der 2005 KLM Open und 2006 BMW Asian Open. "Es ist nicht leicht, fünf Schläge aufzuholen auf einem Platz, wo jeder Birdies spielen kann. Aber ich liebe es, nach Italien zu kommen, ich liebe den Platz, die Leute und das Essen", sagt der siegreiche Spanier.

Markus Brier nimmt seine Niederlage im Stechen gelassen. "Seit meinem Sieg in China habe ich viel Selbstvertrauen, ich hoffe dieses auch für die nächsten Turniere mitnehmen zu können". Immerhin kassiert der 38-jährige Wiener für seinen zweiten Platz rund 188.000 Euro und verbessert sich in der Weltrangliste weiter in Richtung Top-100.


Francesco Molinari gewinnt die Telecom Italia Open in Mailand (07.05.2006)


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