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Stewart Cink gewinnt die British Open in Turnberry im Stechen gegen Tom Watson

Erster Major Sieg für den 36-jährigen US-Amerikaner

Open Champion 2009: Stewart Cink (USA)
19.07.2009 Der Ailsa Course in Turnberry an der schottischen Westküste bei Glasgow ist der perfekte Austragungsort für die 138ten British Open. Das Wetter ist - trotz schlechter Vorhersagen - über alle vier Turniertage relativ gut, weil vor allem trocken. Wie in Schottland an der Küste üblich bläst immer ein Wind vom Meer über den Linkskurs mit dem Leuchtturm als Markenzeichen. Die Fairways in Turnberry sind eng, das Rough ist gnadenlos hoch und die Pottbunker sind metertief. Aufgrund des trockenen Wetters sind die Fairways und die Grüns knochenhart.


Tiger Woods scheitert am Cut

Phil Mickelson bleibt wegen der Krebserkrankungseiner Frau den Open 2009 fern und - Pech für die Veranstalter - Tiger Woods scheitert um einen Schlag am Cut. Szenen, die man sonst selten bei Tiger Woods sieht, spielen sich ab: Tiger muss vom Tee einen provisorischen Ball schlagen, findet seinen ersten Ball im kniehohen Rough nicht, etc..Der Österreicher Markus Brier scheitert auch am Cut.

Tom Watson ganz knapp an einer Sensation vorbei

Vom Anfang an mit dabei in der Spitzengruppe ist der 5-fache British Open Sieger Tom

Knapp geschlagen: Lee Westwood (Eng)
Watson (USA), der vor 26 Jahren seinen letzten British Open Titel gewann und der sich vor 32 Jahren in Turnberry den Claret Jug holte - damals im historischen Duell "Duell in the Sun" mit Jack Nicklaus. Damals haben die beiden besten Golfspieler der Zeit den Rest des Teilnehmerfeldes um rund zehn Schläge deklassiert, schlussendlich gewann Tom Watson.

Tom Watson ist mittlerweile 59 Jahre alt, letztes Jahr bekam er ein künstliches Hüftgelenk. Er spielt auf der US Champions Tour mit mittelmäßigem Erfolg. Dieser Tom Watson geht als Führender in die Schlussrunde und kann bis zum vorletzten Loch nicht nur in der Spitzengruppe mitspielen sondern setzt sich auch noch leicht vom Feld ab. Dies vor allem deshalb, weil seine schärfsten Konkurrenten reihenweise patzen. Zuerst erwischt es Ross Fischer, der zu diesem Zeitpunkt mit zwei Schlägen führt. Der junge Ryder Cupper aus Wentworth, England verspielt im Rough von Loch 8 all seine Chancen, als er das Par 4 mit acht Schlägen beendet.

Eher unauffällig spielt Stewart Cink, immer näher kommt er der Spitze des Leaderboards - ehe er mit einem Birdie am schweren letzten Loch plötzlich der Führende im Clubhaus ist. Der Engländer Lee Westwood führt einige Löcher vor Schluss, patzt allerdings an den letzten Löchern und vergibt mit einem Dreiputt am 72.Grün auch noch seine Chancen auf das Stechen. Vor 13 Monaten bei den US Open in Torrey Pines hatte Lee Westwood ebenfalls um einen Schlag das Stechen verpasst.

Tom Watson verschiebt seinen letzten Putt uns muss ins Stechen

Tom Watson schaut wie der sichere Sieger aus - er spielt relativ unspektakulär aber stabil. Watson kommt mit einem Schlag Vorsprung auf Stewart Cink zum letzten Loch. Leider überschlägt Tom Watson mit dem zweiten Schlag das Par 4, der Rückputt aus dem Vorgrün gerät zu lange. Das Bogey bedeutet für Tom Watson, dass er mit Stewart Cink ins 4-Loch Stechen muss. Gleich beim ersten Extraloch spielt Watson ein Bogey während Cink seinen Parputt sicher locht. Jetzt bricht Tom Watson körperlich und mental förmlich weg. Seine Abschläge landen im kniehohen Rough, seine Annäherungsschläge im Bunker - während Stewart Cink die vier Löcher perfekt spielt und so sicher seinen ersten Major-Titel heimfährt.

Stewart Cink gewinnt mit einem Gesamtscore von -2/278 (66+72+71+69) im Stechen klar gegen Tom Watson (65+70+71+72) und damit auch den Sieger Scheck von EUR 866.557. Geteilte Dritte werden Lee Westwood (Eng) und Chris Wood (Eng) mit 1 unter Par. Dahinter platzieren sich Retief Goosen (RSA), Mathew Goggin (Aus) und Luke Donald (Eng) jeweils mit Par auf den geteilten fünften Rang. 

Der 36-Jährige Stewart Cink aus Georgia gewann zwischen 1998 und 2008 insgesamt fünf US PGA Turniere, darunter 2004 das zur World Golf Championship zählende NEC Invitational. Er spielte insgesamt vier Mal im Ryder Cup.

Bester Amateur wird der erst 16-jährige Italiener Matteo Manassero aus Verona, er gewann den British Amateur Titel vor wenigen Wochen. Mit einem Gesamtscore von +2/282 (71+70+72+69) teilt sich Manassero den 13. Platz mit Kalibern wie Ross Fisher (Eng), Miguel-Angel Jimenez (Spa), Justin Rose (Eng), Henrik Stenson (Swe) oder Camilo Villegas (Kol).

Das Finale und das Play-Off in Turnberry auf Youtube: 

Stewart Cink (Wikipedia) 

Homepage British Open

Padraig Harrington gewinnt die British Open in Royal Birkdale (20.07.2008)

Padraig Harrington gewinnt die Open in Carnoustie im Stechen gegen Sergio Garcia (22.07.2007)

Tiger Woods gewinnt die British Open in Hoylake, Royal Liverpool (23.07.2006)


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