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Rory McIlroy gewinnt die US Open

Der 22-jährige Nordire feiert einen Start-Ziel Sieg im Congressional Country Club

20.06.2011  Der 22-jährige Rory McIlroy aus Holywood bei Belfast in Nordirland dominiert die 111. US Open im Congressional Country Club in Bethesda, Maryland nördlich der Bundeshauptstadt Washington D.C. wie sonst nur Tiger Woods. Der Celtic Tiger - wie Rory McIlroy in seiner Heimat genannt wird - gilt spätestens jetzt als möglicher kommender Seriensieger und Leitfigur des Golfsports.
 
Rory McIlroy (Nordirland): US Open Champ
Rory McIlroys, der vor wenigen Monaten beim Masters 2011 in Augusta seinen Vorsprung zu Beginn der Finalrunde verjubelte, macht diesmal alles richtig, er geht mit acht Schlägen Vorsprung auf den Südkoreaner Y.E. Yung in die Finalrunde. Nach neun Löchern hat Rory McIlroy immer noch acht Schläge Vorsprung. Es ging zur Zehn, dem Par 3 über das Wasser, das gefährliche Loch direkt unterhalb des Clubhauses. Mancher Konkurrent hofft zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch auf seine Chance. Doch McIlroy zerstreut im Zentrum des Country Clubs alle restlichen Zweifel. Er spielt zwar nicht den sicheren Ball aufs Grün - der Ball landet wenige Zentimeter hinter der Kante zum Wasser und rollt dann Richtung Fahne. Ein Schrei geht über das Gelände, vor allen TV-Geräten springen die Leute auf, auch im Pressezelt schlägt die Berichterstatter die Arme über dem Kopf zusammen. "Das war der wichtigste Moment der Runde", sagt McIlroy später. Und es ist das ultimative Zeichen an die Konkurrenz, ein Zeichen mit Schlagkraft: Das ist mein Revier, das Revier des Celtic Tiger.

Auf Loch 11 schlägt Flightkollege Y.E. Yang - immerhin PGA Champion 2009 - den Ball ins Wasser. Das ist mehr oder minder die Entscheidung. Am 18. Grün wartet Rory's Vater Gerry, hebt den Daumen und lacht. Sein Sohn, gerührt, zwei Schläge entfernt vom Triumph, lächelt zurück. "Er hat mir nicht nur in dieser Woche sehr geholfen", dankt ihm McIlroy später. Kurz darauf kommt auch Titelverteidiger Graeme McDowell aus dem Clubhaus, bahnt sich seinen Weg durch die jubelnden Massen, ein GMac gesellt sich zum anderen (Gerry). Beide werden Zeugen eines historischen Moments: Rund zwei Monate nach seinem herben Absturz in Augusta macht es Rory McIlroy besser. Dieses Comeback eines 22-Jährigen ist nicht hoch genug einzuschätzen. Tiger Woods gewann 1997 als 21-Jähriger das Masters mit zwölf Schlägen Vorsprung, McIlroy ist hinter dem ehemaligen Dominator der zweitjüngste Majorgewinner seit rund 80 Jahren.

Lockenkopf Rory McIroy

Von diesen ganzen Lobeshymnen will McIlroy erstmal gar nichts hören. "Ich habe jetzt einen Major-Titel, nicht mehr." Doch er selbst erhöht noch gleich am Abend den Druck: "Ich hoffe, es werden noch viele dazukommen."

Rory McIlroy gewinnt die US Open mit einem Gesamtergebnis von 272/-16 (65+66+68+69) mit acht Schlägen Vorsprung auf den Australier Jason Day (der heuer auch schon beim Masters brillierte). Weiters in den Top-10: Lee Westwood (England), Y.E.Yung (Südkorea), Peter Hanson (Schweden), ein wiedererstarkter Sergio Garcia (Spanien) und die beiden Südafrikaner Louis Ossthuizen und Charl Schwartzel - der amtierende British Open Champion und der amtierende Masters Champion. Tiger Woods nahm verletzungsbedingt nicht am Turnier teil.

Congressional Country Club (Homepage)

Rory McIlroy (Homepage)

Graeme McDowell gewinnt die 110. US Open in Pebble Beach (21.06.2010)

Lucas Glover gewinnt die US Open in Bethpage Black (22.06.2009)

Tiger Woods gewinnt die US Open in Torrey Pines im Stechen (17.06.2008)



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