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Bubba Watson gewinnt das US Masters in Augusta im Stechen gegen Louis Oosthuizen

der 33-Jährige Bubba Watson ist am Golf-Olymp angekommen

Masters Champion 2012: Bubba Watson (USA)
09.04.2012  Jahr für Jahr ist die Finalrunde des Masters Tournament am perfekt manikürten Platz des Augusta National Golf Club in Augusta, Georgia im frühen April ein Beispiel für mitreißende Sportunterhaltung. Und dabei ist es egal, wer sich im alljährlichen Kampf als Protagonist hervortut - die Dramatik bleibt unvergleichlich. Die Ausgabe 2012 besticht in dieser Tradition wieder mit einer besonders illustren und vielfältigen Gruppe - und unglaublicher Spannung. Der dreifache Masters Sieger und Liebling der Zuschauer Phil Mickelson (USA) spielt im letzten Flight mit dem Schweden Peter Hanson, der überraschend nach drei Spieltagen knapp in Führung liegt aber eher als Aussenseiter gilt. Im Flight davor matchen sich Louis Oosthuizen aus Südafrika (British Open Champ 2010) und Bubba Watson (USA). Weitere Kapazunder in den Flights davor im Match um den Masters-Titel 2012 sind: Lee Westwood (England), Matt Kuchar (USA), Ian Poulter (England) und der wiedererstarkte Padraig Harrington (Irland).

Bubba Watson siegt im Stechen am zweiten Extraloch gegen Louis Oosthuizen

Albatros beim Masters: Louis Oosthuizen (Südafrika)

Die Sonne steht schon tief über der Magnolia Lane in Augusta, als die Zuschauer endlich die Hände in die Luft reißen können für den Spieler, der an diesem Sonntag bei aller Brillanz die wenigsten Fehler gemacht hat. Bubba Watson sichert sich im Stechen am zweiten Extraloch nach einem unglaublichen Rettungsschlag aus 140 Metern unter den Bäumen mit einem Par seinen ersten Major-Titel.

Es begann mit einem Albatros vom Louis Oosthuizen

Vier Stunden vorher, kurz nachdem der Schlussflight mit Phil Mickelson und Peter Hanson gestartet ist, spielt sich auf dem Par 5 von Loch 2 Geschichtsträchtiges ab: Der Südafrikaner Louis Oosthuizen locht seinen zweiten Schlag (!) ein - ein Albatros oder - wie die Amerikaner sagen - ein "Double Eagle". Es war dies erst der vierte Albatros in der Geschichte des Masters Tournaments und der erste Albatros überhaupt auf dem Par 5 von Loch 2. Mit diesen Traumschlag setzt sich Louis Oosthuizen früh an die Spitze des Leaderboards.

Das Drama von Phil Mickelson auf Loch 4

Auf dem Par 3 von Loch 4 spielt sich dann das Drama von Phil Mickelson ab. Mickelson, der auf Grund seiner Erfahrung von den Fachleuten innerhalb der Top-Platzierten favorisiert wird, verzieht seinen Abschlag links, trifft eine Tribüne, worauf der Ball in das Gebüsch am Waldrand springt. Mit dem folgenden Triple-Bogey bringt sich Lefty um die Chance sein viertes Green Jacket übergestreift zu bekommen. 

Bis zum Schluss bleibt Louis Oosthuizen an der Spitze des Leaderboards, die Ränge dahinter wechseln im Minutentakt: Hunter Mahan, Padraig Harrington, Peter Hanson, Phil Mickelson, Bubba Watson. Doch keiner der Verfolger kann sich positionieren, ehe Bubba Watson gegen Ende der Runde still und heimlich auf Louis Oosthuizen aufschließt.

Nach den regulären 72 Loch liegen Bubba Watson und Louis Oosthuizen schließlich mit -10/278 gleich auf, dahinter folgen mit zwei Schlägen Rückstand auf dem geteilten dritten Rang: Phil Mickelson und Hunter Mahan (beide USA), Lee Westwood (Eng) und Peter Hanson (Schweden). Dahinter folgen Ian Poulter (Eng), Adam Scott (Australien), Justin Rose (England) und Padraig Harrington (Irland), Graeme McDowell (Nordirland) und Sergio Garia (Spanien) noch unter den Top-12.

Watson, der bei der PGA Championship 2010 im Stechen gegen Martin Kaymer unterlegen war, bekam das Green Jacket von Vorjahressieger Charl Schwartzel übergestreift. "Ich war heute schon einmal an dieser Stelle", sagte Watson, 33, zu seinem unglaublichen Hook aus dem Gehölz. "Ich wusste, wie ich den Ball spielen muss." Ihm fiel es schwer, die Emotionen zu zügeln. "In meinen Träumen habe ich nicht so weit gedacht." Mit Bubba Watson aus Florida gewinnt eines der größten Talente der Golf-Geschichte das US Masters, es ist dies der vierte Sieg von Bubba Watson auf der US PGA Tour. Watson ist ein Linkshänder, der den Ball weiter und mit extremeren Kurven schlägt als die Konkurrenz. Er ist ein Autodidakt, hat Zeit seines Lebens nie einen Golflehrer gehabt.

Das große Duell fand nie statt

Zwei Mit-Favoriten des Turniers beenden das Masters auf dem enntäuschenden geteilten 40.Rang: Tiger Woods (USA) und Rory McIlroy (Nordirland). "Es war eine schlechte Woche zur falschen Zeit", sagt Tiger Woods. "Ich habe es auf den ersten Neun am Samstag vermasselt", sagt Rory McIlroy. Beide, Tiger Woods und Rory McIlroy, sind als große Duellanten in dieses Masters gegangen. In den USA gab es kein anderes Thema als den Kampf dieser so betitelten Golf-Giganten.
Für beide ist es eine Riesenenttäuschung, Woods wollte nach 2008 endlich wieder ein Major gewinnen, nie standen die Chancen besser. Diese Woche ist ein Rückschlag im Kampf des 36-Jährigen zurück an die Spitze. McIlroy wollte sein Masters-Desaster vom vergangenen Jahr endgültig vergessen machen, die Erinnerung wird nun doch noch eine Weile haften bleiben. A propos Entäuschung: Luke Donald, die Nummer eins der Welt, fand einen halbwegs versöhnlichen Abschluss. Mit einer 68 verbessert sich der Engländer wenigstens noch auf den 32. Rang bei drei über Par.


Masters (Homepage)


Überraschung: Charl Schwartzel gewinnt das Masters in Augusta (11.04.2011)

Phil Mickelson gewinnt das Masters 2010 (12.04.2010)

Angel Cabrera ist Masters Champion 2009 (13.04.2009)

Trevor Immelman gewinnt das Masters 2008 in Augusta (14.04.2008)

Zach Johnson gewinnt das Masters 2007 (09.04.2007)



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