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Kota Kaneko (Japan) gewinnt die Autrian Alpine Open in Kitzbühel

Bernd Wiesberger wird Vierter

Kotas Kaneko gewinnt die Austrian Alpine Open in Kitzbühel
31.05.2026 - Der Japaner Kota Kaneko holt sich den Sieg sowie 467.500 Dollar Preisgeld bei der mit 2.750.000 Dollar dotierten Austrian Alpine Open am Platz des Golfclub Kitzbühel-Schwarzsee-Reith. Bernd Wiesberger verpasst seinen zehnten Titel auf der DP World Tour knapp. Der Burgenländer spielt am Sonntag im Finale in Kitzbühel eine 66er-Runde und landet auf dem geteilten vierten Rang. Lokalmatador Maximilian Steinlechner schiebt sich beim Spektakel mit einem starken Finish noch auf den geteilten siebenten Rang vor, Sepp Straka wird bei seinem Österreich-Comeback geteilter Zwölfter. Mit insgesamt 32.000 Zuschauerinnen und Zuschauern über alle vier Turniertage war das Publikumsinteresse groß.

Bernd Wiesberger hat von Rang fünf aus den

Bernd Wiesberger
Schlusstag in Angriff genommen und legt gut los. Auf den ersten neun Bahnen gelingen vier Birdies, womit der 40-Jährige zwischenzeitlich in Führung liegt. Auf den „Back Nine“ verliert die Aufholjagd an Schwung, der Routinier verzeichnet nur mehr einen Schlaggewinn, bis kurz vor Schluss Regen und Gewittergefahr für eine Zwangspause sorgen. Danach unterläuft dem ÖGV-Ass noch ein Bogey. Letztlich hat Wiesberger mit 15 unter Par drei Schläge Rückstand auf das Podest. „Es hat dann nicht mehr sein wollen. Gerade zu Hause ist es halt schade, dass es um zwei, drei Schläge nicht reicht, aber in Summe war es ein super Turnier“, sagt Wiesberger. Der geteilte vierte Platz ist sein zweitbestes Saisonergebnis nach seinem Sieg bei den Volvo China Open in Shanghai vor einem Monat, der Burgenländer streicht dafür 100.000 Euro ein.

Publikumsmagneten: Maximilian Steinlechner und Sepp Straka in einem Flight

Maximilian Steinlechner (links) und Sepp Straka
Sepp Straka und Maximilian Steinlechner starten kurz nach sieben Uhr in einem Flight und kommen ausgezeichnet in die Runde. Steinlechner spielt sich richtig in Fahrt und spielt bis zum elften Loch sechs Birdies. Der Tiroler liegt dadurch im Zwischenklassement mit Wiesberger an der Spitze. Von da an geht es dann wegen eines Bogeys am Schlussloch noch sechs Positionen zurück, am Ende steht eine 65er-Runde bzw. gesamt 14 unter Par zu Buche. „Natürlich wünscht man sich eine geile Runde am Sonntag. Ich war auch sehr nah dran, das Bogey am letzten Loch macht halt keinen Spaß. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden.“

Für den 26-Jährigen ist es dennoch das beste Tour-Ergebnis seiner Karriere. „Das wird mich sicher ein bisschen nach vorne bringen. Ich meine, ich bin ja jetzt noch eher hinten angesiedelt, aber die Saison ist ja noch lang. Jetzt habe ich ein bissl einen Schwung gekriegt. Es geht schon in die richtige Richtung. Und spielerisch ist ja im Grunde alles da.“

Große Begeisterung: Straka will wiederkommen

Sepp Straka kann am Finaltag nicht ganz mit seinen Landsleuten mithalten. Der 33-Jährige

Beeindruckende Kulisse mit dem Wilden Kaiser
kommt auf fünf Birdies bei zwei Bogeys. Die daraus resultierende 67 ergibt im Endklassement den geteilten zwölften Rang mit einem Score von zwölf unter Par. „Ich habe ganz gut gespielt. Es war ein bisschen unterschiedlich auf den Grüns, aber sonst war es eigentlich ein ziemlich gutes Turnier“, meint Straka.

Österreichs Golfstar hat sich als der erwartete Publikumsmagnet erwiesen. Von Donnerstag bis Sonntag strömten Menschenmassen zu den Flights des zweifachen Ryder-Cup-Champions, die Rede war von der „Straka-Karawane“. „Das Positivste generell war die Stimmung. Es war Wahnsinn, vor diesen Fans zu spielen. Ich glaube, dass ich noch nie in einem Major vor so vielen Menschen gespielt habe. Von den Nerven her hat es sich wahrscheinlich auch so angefühlt“, so Straka.

Stadionatmosphäre am18. Loch
Am Donnerstag waren 5.500 Fans auf dem Golfplatz Kitzbühel-Schwarzsee-Reith dabei, am Freitag steigerte sich die Zuschauerzahl auf 7.400, am Samstag auf 8.500. Österreichs Nummer eins möchte gerne im kommenden Jahr – dann finden die Austrian Alpine Open wieder in Henndorf am Wallersee statt – erneut abschlagen. „Ich würde schon sehr gern jedes Jahr spielen. Das ist auf jeden Fall mein Plan“, erklärt Straka. Dafür ist er allerdings auf eine entsprechende Turnierkoordination zwischen PGA und DP World Tour angewiesen.

 



Austrian Alpine Open (Homepage)

Golfclub Kitzbühel Schwarzsee Reith (Homepage)

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Impressionen vom Finaltag der Austrian Alpine Open 2026 am Platz des GC Kitzbühel-Schwarzsee-Reith:

Morgendämmerung am Platz des GC Kitzbühel Schwarzsee mit dem Kitzbüheler Horn im Hintergrund











Sepp Straka am Tee 1










Maximilian Steinlechner am Tee 1










Beeindruckende Kulisse mit dem Wilden Kaiser










Viele Fans in Kitzbühel









Maximilian Steinlechner (links) und Sepp Straka










Leaderboard










Wilder Kaiser mit Grün










Doppeltee 5 und 8 mit Kitzbüheler Horn im Hintergrund










Sepp Straka










Sepp Straka (links) und Maximilian Steinlechner










Sepp Straka (links) und Maximilian Steinlechner










Sepp Straka










Bernd Wiesberger










Kitzbühel Logo am Loch 18










Stadionatmosphäre am18. Loch










Loch 18










Sieger Kota Kaneko










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