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Österreich
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Spielbericht Golfclub Klopeinersee

Ein gelungener Platz umgeben von einer noch schöneren Landschaft

Das Clubhaus vom Grün 18 gesehen
Oktober 2007  Der Golfplatz des GC Klopeinersee liegt verkehrstechnisch etwas abseits. Von der Südautobahn fährt man von Wien/Steiermark kommend die Abfahrt Völkermarkt Ost ab, dann ins Zentrum von Völkermarkt, dort geht's dann Richtung St.Kanzian/Klopeinersee zuerst über den Völkermarkter Stausee und dann ca. 10 km weiter südlich zum Klopeinersee (der Golfplatz ist gut beschildert). Vorbei am Ostufer fahren sie bis zum Südufer des Klopeinersees und biegen dort Richtung Süden bergauf ab. Vom Klopeinersee sind es dann noch ca. zwei Kilometer bis sie das Clubhaus erreichen. Der Golfplatz liegt auf einem Plateau zwischen Klopeinersee und Turnersee. Der Klopeinersse ist vom Golfplatz aus aber nicht zu sehen, weil ein kleiner Hügel zwischen See und Golfplatz liegt. Der Platz selbst hat eine leichte Südhanglage und ist leicht hügelig. Die Karawanken im Süden bilden ein malerisches Panorama.

Der mühsame Weg des Greenfeegastes durch das Clubhaus

Blick zurück vom Grün 2, im Hintergrund die Karawanken
Das Einchecken im Clubhaus gestaltet sich für Gäste, die das erste Mal am GC Klopein sind, etwas mühsam. Das Sekretariat befindet sich nicht im Eingangsbereich des Clubhauses - man würde es eventuell im oder neben dem Proshop erwarten. Nein, das Sekretariat liegt im Untergeschoß, von dem man auf der Hinterseite des Clubhauses ebenerdig Richtung Drivingrange/Tee 1 kommt. Im Untergeschoß angekommen versucht der nicht ortskundige Gast bei der Tür mit der Aufschrift "Anmeldung" zu klopfen, ehe sich in meinem Fall die Clubsekretärin in ihrer Koje gezeigt hat, die direkt von aussen erreichbar ist.
Für ein Clubhaus in einer derart bekannten Tourismusregion wie dem Klopeinersee sollt es eigentlich selbstverständlich sein, dass der Weg des Greenfeegastes etwas weniger mühsam ist. Ist dann aber diese erste Hürde genommen, kann der Goldspaß richtig losgehen. An dieser Stelle sei auch noch ein Wort über den Proshop erwähnt: Der zuständige Herr scheint zwar sehr nett zu sein, aber der Shop ist so eng und so gerammelt voll, dass ich das Gefühl hatte, in einem Marktstand zu sein und nicht in einem Golfshop. 

Ein toller Platz - aber fast etwas zu brav

Loch 1 ist ein Par 4, das leichte Dogleg links ist flach und ideal zum Aufwärmen. Hinter der

Landleben - Kühe neben dem Grün 4
Drivingrange geht es dann zu Loch 2, ebenfalls ein Dogleg links, diesmal aber ein Par 5, dessen zweite Hälfte einen Hang bergauf verläuft. Das Grün liegt an der höchsten Stelle des Platzes. Genießen sie bitte von hier den tollen Ausblick auf die Karawanken am Horizont im Süden. Loch 3 und 4 führen dann entlang der Ostseite des Platzes wieder hinunter. Die Kühe in den angrenzenden Wiesen schauen den Golfern beim Abschlag gelangweilt zu - Natur pur, hier scheint die ländliche Idylle noch perfekt zu sein. Loch 9 (Par 5, 483m)  führt dann schließlich parallel zu Loch 1 wieder zurück in den Startbereich. In meinem Fall ist dieses Loch 9 das Birdie-Loch.

Ländliche Idylle - Weidende Kühe schauen den Golfern beim Abschlag zu

Kunst am Golfplatz
Die zweiten Neun beginnen dann total flach. Loch 11 (Par 5, 504 m) wähle ich zum Signature Hole. Ein Teich in der Mitte des Fairways macht  das Loch nicht nur schwer, sondern auch optisch ansprechend. Loch 15 kann ebenfalls mit einem Teich im Fairway aufwarten. Der Teich liegt an der tiefsten Stelle, von da an geht's bergauf bis zum Loch 18. Diese Löcher bilden die südliche Grenze des Golfplatzes, hier ist es nicht mehr weit zum Turnersee. Das Schlussloch 18 ist ein wunderschönes Dogleg rechts (Par4), das einem wieder zum Clubhaus zurückbringt. Der Platz ist von den gelben Abschlägen 6.043 m lang und ist durchaus anspruchsvoll.

Was vielleicht fehlt sind ein, zwei wirklich spektakuläre Löcher beispielsweise mit einem Halbinselgrün. Der Kurs wirkt fast etwas zu brav. Vom Typ her ist der Platz am Klopeinersee eher ein Parklandkurs, garniert mit einigen Hügeln. Auffallend sind die vielen künstlerischen Objekte, denen man immer wieder auf der Runde begegnet. Beispielsweise mannshohe Holzfiguren oder ein überdimensionaler Kuh-Euter.

Überdimensionale Kuh-Euter als künstlerische Begleitung am Golfplatz

Der Platz ist in einem hervorragenden Pflegezustand. Wenn die Sonne an einem schönen Herbsttag die Blätter bunt färbt, dann wähnt man sich im Golfhimmel.
Die Übungseinrichtungen habe ich nicht in Anspruch genommen, Driving Range, Putting Green und ein eigenes Piching/Chipping Green zeugen aber von einer guten Trainingsinfrastruktur.
Das Golfrestaurant würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Der Schinken-Käse Toast war eher klein, auf das Zahlen musste ich minutenlang warten, obwohl das Lokal bei weitem nicht voll war. Die Terrasse konnte ich leider nicht benutzen, weil es am Abend nach der Runde schon zu kalt war.

Zusammenfassung

Es herbstelt in Unterkärnten - Fairway 2 (Par 5)
Insgesamt ein tolles Golferlebnis auf einem guten Golfplatz. Die Anreise über die Südautobahn A2, Abfahrt Völkermarkt Ost und dann noch ca. 15 km bis zum Klopeinersee ist etwas mühsam, man wird aber durch die traumhaft schöne Landschaft und den guten Golfplatz mehr als entschädigt. Der Preis von EUR 65.- für das Greenfee ist für die Tourismusregion Klopeinersee akzeptabel.
Der Platz ist in einem ausgezeichneten Pflegezustand, das Design ist gut und harmoniert mit der wunderschönen Landschaft. Der Platz ist umgeben von weidenden Kühen - eine ländliche Idylle - im Süden bilden die Gipfel der Karawanken den Horizont.




Zertifikat aus der Sicht eines Greenfee-Gastes:

Anreise
2
Landschaft
1
Clubhaus
2
Personal Sekretariat
2
Übungsanlagen
1
Platzdesign
2
Pflegezustand
1
Restaurant
2
Wohlfühlfaktor
1
Preisleistungsverhältnis
2
TOTAL
1,60


(Schulnotensystem)

n.g. nicht getestet



Golfclub Klopeinersee


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