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Colony Club Gutenhof in Himberg - Ostkurs

Ein wunderschöner Parklandkurs - weniger spektakulär als der Westkurs aber nicht minder herausfordernd


Das Clubhaus des Colony Club Gutenhof
August 2011 - Rund 20 km südöstlich der Stadtgrenze von Wien und rund 20 Autominuten von der Stadtgrenze von Wien entfernt liegt die Marktgemeinde Himberg im Bezirk Wien-Umgebung in Niederösterreich. Die Anlage des Colony Clubs Gutenhof liegt südlich von Himberg in einem rund 1 km2 großen Park mit Altbaumbestand. Neben den beiden 18-Loch Championship-Golfplätzen gibt es auch noch ein Reitsportzentrum in Gutenhof.

Die Anreise von Wien erfolgt über die Südosttangente, dann ab dem Knoten Vösendorf die Aussenringschnellstraße S1 Richtung Schwechat, Abfahrt Leopoldsdorf. Ab da Richtung Himberg - die neu ausgebaute Straße geht bis zum südlichen Ende von Himberg, also quasi bis zum Golfplatz. Beim Gasthaus "Zum guten Hirten" zweigt die Zufahrtsstraße zum Colony Club Gutenhof rechts ab. Die Zufahrt zum Clubhaus durch den Park gibt Blicke auf Fairways des Ostkurses frei und vermittelt auch schon einen ersten Eindruck des "Premium"-Anspruchs den sich der Colony Club Gutenhof auf seine Fahnen heftet. Achtung: Die Bodenschwellen erlauben kaum mehr als Schritttempo! Der geräumige Parkplatz liegt direkt vor dem
Das Clubhaus vom Platz aus gesehen
Clubhaus, das von außen eher den Eindruck eines Schlosses vermittelt. Die riesige Vorderfront ist mit wildem Wein/Efeu verwachsen, das Dach wartet mit einem kleinen Turm in der Mitte auf. Von der Hinterseite schaut das Clubhaus aus wie eine riesige römische Villa mit Säulen, zwischen denen sich die Clubhausterrasse befindet.
Im Obergeschoss des Clubhauses befinden sich das Sekretariat, der Proshop und das Restaurant mit Terrasse - alles etwas größer als man es vom Durchschnittsgolfclub in Österreich gewohnt ist. Die Garderoben und Sanitäreinrichtungen befinden sich im ebenerdigen Untergeschoss des Clubhauses.

Parkland pur am Ostkurs

Grün Loch 2 (Par 5, 462m)
Die Front-Nine des Ostkurses bilden eine Schleife Richtung Süden und liegen in halboffenem Gelände, die Back-Nine liegen östlich des Clubhauses (links und rechts der Zufahrtsstraße), diese liegen fast zur Gänze im Wald. Tee 1 liegt seitlich vom Clubhaus am Teich gegenüber vom Putting Green. Loch 1 (Par 4, 302m von gelb) ist ein leichtes Dogleg nach links. Der Teich rechts vom Tee sollte nicht ins Spiel kommen, dafür lauern in der Landezone links drei Fairwaybunker und links ist Out-of-Bound gepflockt. Loch 2 (Par 5, 462m) stellt eine erste große Herausforderung dar: Links der Landezone liegt ein Teich, rechts liegen Fairwaybunker. Die Spielbahn liegt neben der Drivingrange, weshalb auf der rechten Seite Out ist. Vor dem Grün lauert wieder ein Teich, diesmal auf der rechten Seite. Das Grün liegt wunderschön zwischen Teich und Waldrand, links wartet ein Bunker auf verzogene Bälle. Was in Himberg total gut gelöst ist sind die Entfernungsangaben von den jeweils sechs Teeboxen (in den Farben weiß, gelb, blau, schwarz, rot und orange) zu relevanten Punkten in der Landezone, wie zum Beispiel Teichkanten oder Fairwaybunkerkanten (A, B, C). Diese 6 x 3 (Entfernungs-)Tabelle ist sowohl auf den Infotafeln am Abschlag als auch im Birdiebook nachzulesen. Das ist sehr kundenfreundlich und zur Nachahmung durch andere Clubs empfohlen. Loch 3 (Par 4, 344m) ist ein Dogleg rechts, ein Bach fließt rechts parallel zum ersten Teil des Fairways und quert das Fairway dann im Knie. Die Bahn liegt im freien Gelände - allerdings erschweren der Bach und
Grün Loch 12 (Par 4, 340m)
singuläre Bäume das Anspielen des Grüns das am Waldrand liegt. Loch 4 (Par 3, 179m) ist das erste Par 3 am Platz. Rechts zieht sich ein Teich vom Abschlag bis vor das Grün, links und vorne verteidigen Bunker das Grün. Das Fairway von Loch 5 (Par 4, 358m) verengt sich in der Landezone, links ist ein Fairwaybunker gut platziert und rechts reicht ein Seitenarm des Teichs nah ans Fairway ran. Loch 6 (Par 4, 383m) ist ein Dogleg links und liegt - mit Ausnahme der Teeboxen - in einem Waldstück. Loch 7 (Par 3, 151m) wird links von Out und rechts von Bäumen begrenzt, zwei Sandbunker warten zusätzlich noch auf Ihre Bälle. Es ist dies die südlichste Stelle des Platzes am Rand des Parks, man sieht die Nachbarortschaft Velm und hört auch die Kirchenglocken von dort läuten. Loch 8 (Par 5, 448m) ist ein Dogleg links fast vollständig im Wald. Im Knie sind drei Sandbunker gut platziert - sie warten auf Ihren Teeshot. Das Grün liegt wunderschön in einer Waldlichtung. Loch 9 (Par 4, 330m) beendet unweit des Clubhauses die Front-Nine. 

Grün Loch 17 (Par 4, 313m)
Loch 10 (Par 3, 164m) liegt komplett in einer Waldlichtung, der Teeshot muss durch die schmale Schneise durch, das Grün wird vorne von zwei Bunkern verteidigt. Loch 11 (Par 5, 441m) ist ein leichtes Dogleg links. Der Teeshot geht durch eine Engstelle im Wald - vor allem ein etwas ins Fairway hinein versetzter Baum links ist eine Herausforderung für alle Golfer die eine etwas direktere Linie vom Abschlag wählen. Das Grün liegt wunderschön am Waldrand nach links versetzt und von zwei Bunkern verteidigt. In der Landezone von Loch 12 (Par 4, 340m) lauern links und rechts Fairwaybunker auf Bälle. Longhitter spielen über den rechten Buker hinweg, dann bleibt nur mehr ein Wedge auf das Grün. Jetzt folgen drei sehr schwere Löcher, vor allem wegen deren Länge aber auch weil sie fast zur Gänze im Wald liegen und deshalb Fehlschläge sofort bestraft werden. Zuerst Loch 13 (Par 4, 405m), dann Loch 14 (Par 5, 544m), dessen zweite Hälfte neben der alten Drivingrange verläuft. Dann geht's ein Stück entlang der Zufahrtsstraße Richtung Clubhaus in den nördlichen Teil der Anlage, wo Loch 15 (Par 4, 389m) den Reigen der langen Löcher abschließt. Loch 16 (Par 3, 147m) ist dann eher zum Verschnaufen. Die abschließenden Löcher 17 (Par 4, 313m) und 18 (Par 5, 478m) liegen wieder beide komplett im Wald, hier ist wieder Genauigkeit bei den Schlägen notwendig um sein Score zusammenzuhalten. 

Zusammenfassung

Puttinggreen mit Clubhaus
Rund 20 km südöstlich der Stadtgrenze von Wien in Himberg in Niederösterreich liegen die beiden Championship-Kurse des Colony Clubs Gutenhof in einem riesengroßen Park mit Altbaumbestand. Der Ostkurs ist ein wunderschöner Parklandkurs - nicht so spektakulär wie der Westkurs aber nicht minder herausfordernd. Der im Premium-Segment positionierte Colony Club Himberg wird seiner Positionierung gerecht - sowohl was das Kursdesign und die Kurspflege betrifft als auch was das Clubhaus und das Clubrestaurant betrifft. Von den Wasserstationen draußen am Platz bis hin zu den weiß gedeckten Tischen im Restaurant hat man das Gefühl das der Club ein bisschen mehr bietet - was sich allerdings auch auf den Preis niederschlägt.


Beurteilung aus der Sicht eines Greenfee-Gastes:

Anreise
1
Landschaft
2
Clubhaus
1
Personal Sekretariat
1
Übungsanlagen
1
Platzdesign
1
Pflegezustand
1
Restaurant
1
Wohlfühlfaktor
1
Preisleistungsverhältnis
2
Homepage
1
TOTAL
1,18


(Schulnotensystem)

n.g. nicht getestet                       



Greenfee (Freitag)
99.-
Par
  73
Länge (m) (gelb)           
6.178


Signature Hole
:
Loch 2 (Par 5, 462m) mit dem Teeshot über den ersten Teich und der Annäherung auf das Grün über den zweiten Teich.

Was bleibt noch in Erinnerung:
* Die Zufahrt durch den Park
* Das riesengroße Clubhaus, auf der Vorderseite mit Kletterpflanzen zugewachsen


Colony Club Gutenhof Himberg


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