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Österreich
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Golfclub Adamstal

Ein herausfordernder Top-Platz in atemberaubend schöner Voralpen-Umgebung

Das Clubhaus mit Terrasse
Juni 2025 - Der Platz des Golfclub Adamstal ist eine Perle im niederösterreichischen Voralpengebiet. Sowohl spielerisch als auch landschaftlich braucht der Platz von Ex-ÖGV Präsident und Ex-Rallye Staatsmeister Franz Wittmann den Vergleich mit anderen Premium Golfplätzen im In- und Ausland nicht zu scheuen. Adamstal war mehrere Jahre Veranstaltungsort eines Challenge Tour Turniers ("Euram Bank Open"). Die Challenge Tour ist die zweithöchste Golf-Profi-Turnierserie in Europa. Der Golfclub Schladming-Dachstein wird auch von Franz Wittmann bzw. dessen Sohn Franz Wittmann Jun. betrieben. Seit 2025 wird die "Interwetten Open" als Teil der hotelplanner Tour (vormals Challenge Tour) am Platz des GC Schladming-Dachstein ausgetragen.

Abgelegen

Die Anreise nach Adamstal ist aufwendig. Von Wien kommend fährt man über die

Loch 1 ("Auacker")
Außenringautobahn (Abfahrt Mayerling oder Alland) insgesamt vom Süden Wiens ca. eine Stunde. Von der Abfahrt Mayerling geht's über Alland auf der Bundesstraße nach Hainfeld (von da an ist der Weg zum Golfplatz beschildert). Es geht weiter in ein südliches Seitental, zuerst durch die Ortschaft Ramsau durch und dann noch einige Kilometer weiter hinein in den Gaupmannsgraben.

Das Clubhaus liegt direkt an der Straße auf der linken Seite, die Parkplätze liegen rechts an der Straße. Das schmucke kleine Häuschen links gegenüber dem Clubhaus beherbergt das Sekretariat und den Pro-Shop. Im Clubhaus befinden sich das Restaurant und die Garderoben/WCs.

Golferisch herausfordernd, bitte genügend Bälle mitnehmen

Loch 6 ("Wolfstränke")
Der 18-Loch Championship Platz ist atemberaubend schön. Mit Ausnahme des ersten Loches liegen alle Spielbahnen rechts der Straße, die meisten davon oben am Hügel/Berg. Zusätzlich gibt es noch den 9-Loch Platz Wallerbach, er liegt links der Straße.

Ich empfehle für den Championship Course die Verwendung eines E-Cars, außer man hat sehr viel Zeit oder sehr gute Kondition oder man will die herrliche alpine Umgebung ganz bewusst genießen.

Loch 1 (Par 4, 353m von gelb) startet hinter dem Clubhaus. Auffallend sind die leicht gestuften Teeboxen, zwischen denen sich schräg ein Bach schlängelt. Das flache Par 4 ist ein schönes Startloch - nehmen Sie hier den Driver, obwohl rechts ein großer Fairwaybunker lauert. Dann geht es über die Straße, bei Loch 2 (Par 4, 312m) mit dem Namen "Felsenhöhe" lässt der Platz das erste Mal die Muskeln spielen - das Fairway ist charackterisiert durch seine Steigung und die enge Landezone. In dieser Tonart geht es dann weiter. Löcher mit den klingenden Namen "Stiftswiese" (Par 5, 426m) und "Hausberg" (Par 4, 342m) führen weiter bergauf. Die Fairways sind teilweise sehr eng und von Wald umzingelt. Wenn man den Teeshot verhaut, gibt es kaum Hoffnung, den Ball wieder zu finden. Es gibt auch keine benachbarten Fairways, die man treffen könnte, und so vielleicht das Weiterspielen ermöglichen. Bitte also in Adamstal genügend Bälle auf die Runde mitnehmen. Loch 5 ("Zur Felsenwand") ist eine der schönsten Spielbahnen im Golfclub Adamstal (Par 4, 346m) mit direktem Blick auf den Unterberg und den markanten Felsformationen, die rechts das Fairway begrenzen. Weiter gehts dann mit Loch 6 (Par 3,

Loch 7 ("Green Monster")
137m), dem ersten Par 3 der Runde, der sogenannten "Wolfstränke". Das Grün des bergab führenden Par 3 wird links von einem Teich (Biotop) verteidigt. Mit Loch 7 (Par 5, 526m), dem "Green Monster" folgt  die schwerste Spielbahn im Golfclub Adamstal. Die Spielbahn ist ist ein Bergab-Bergauf-Doppeldogleg, das Grün kann bestenfalls mit dem dritten Schlag angegriffen werden. Die Bahn befindet sich direkt oberhalb der ehemaligen „Meindl Villa“. Greenfeespieler die auf Loch 7 ein Birdie spielen bekommen nach der Runde im Sekretariat einen Grenfeegutschein. Loch 7, Loch 8 und Loch 9 liegen auf einer Hochebene, immer wieder erschweren Schluchten den Weg vom Abschlag bis zum Grün und erfordern ein vorsichtiges Spiel. Loch 9 (Par 4, 392m) "Eibengarten" ist das längste Par 4 am Platz.

Nach dem Loch 9 gibt es die Halfway Station. Hier serviert die Schwiegermutter von Franz Wittmann Brote und es gibt Getränke.

Nach einer kurzen Rast im Halfwayhaus bei Oma Herta bei Speck und Schnaps geht es erholt

Halfway Haus
zum höchsten Punkt des Golfclub Adamstals, dem auf 730 m gelegenem Grün von Loch 10 (Par 4, 312m), "Unterbergrast". Dabei hat man einen perfekten Ausblick auf den 1.342m hohen Unterberg, einem markanten Gipfel der Gutensteiner Alpen. Der auch als Skigebiet der Wiener und für Skitouren beliebte Berg liegt 50 km südwestlich Wiens in einem Gebirgszug zwischen Triesting- und Piestingtal. Auf der Rückseite des Unterberg hat Olympia- und Weltcupsiegerin Michaela Dorfmeister ihre ersten Rennerfolge gefeiert. Der Abschlag von Loch 11 (Par 4) mit dem von der Kitzbühler Streif entlehnten Namen "Hausbergkante" führt steil bergab. Das Loch mit dem spektakulären Ausblick vom Abschlag wurde schon mehrfach zu einer der schönsten Spielbahnen Österreichs gewählt. Loch 12
Loch 11 ("Hausbergkante")
("Fuchsluckn") ist ein kurzes Par 3 bergab komplett im Wald. Loch 13 ("Eselbach") ist ein Par 4 das über ein Biotop führt - betreten streng verboten! Der Eselbach entspringt hinter dem Grün und prägt das Loch mit Biotopen und Wassertümpeln. Von den hinteren Abschlägen sind Schläge mit mehr als 200m carry notwendig, außer man entscheidet sich auf dem kleinen Fairwayflecken vorzulegen - ein extrem schwer zu spielendes Loch. Wie bei vielen Löchern in Adamstal sind die unterschiedlichen Teeboxen treppenförmig aufgereiht. Selbst wenn man nicht von den weißen Championship-Abschlägen aufteet, empfiehlt es sich schon wegen des Ausblicks zur hintersten Teebox hochzugehen. Weiter geht es mit Loch 14 (Par 4, 339m) ("Adlitzbeere"), einer wunderschönen Spielbahn. Namensgebend ist der seltene Adlitzbeerbaum, auch Elsbeere genannt, rechts vom Fairway. Aus seinen Früchten wird der berühmte Schnaps gebrannt welcher bei Kennern sehr beliebt ist. Über Loch 16 (Par 3, 175m) "R1 Kehre" führte die alte Teststrecke des Platzeigentümers Franz Wittmann und erinnert an seine Motorsportvergangenheit. Hier legte er den Grundstein für seine 12 Österreichischen Meistertitel. R1 Kehre ist eine Abkürzung aus dem sogenannten Gebetsbuch eines
Blick auf Grün 14 ("Adlitzbeere")
Rallyefahrers in dem Streckennotizen festgehalten werden. R1 Kehre ist eine scharfe Rechtskurve. Auch heute noch kann im Golfclub Adamstal Rallyefeeling live erlebt werden. Loch 17 (Par 4, 351m), "Adamthalblick" bietet den spektakulärsten Ausblick im Golfclub Adamstal. Vom Grün hat man einen unglaublichen Rundumblick und für viele ist Hole 17 die schönste Spielbahn mit direkter Sicht auf das Clubhaus und den 9 Hole Course Wallerbach. In Adamstal ist mit Loch 18 ("Hochfeld") noch nicht Schluss. Obwohl sie jetzt die 18 Loch beendet haben, sollten sie sich das Extraloch mit dem Namen "Brunnstube" nicht entgehen lassen -  es ist ein Par 3, dessen Grün tief unterhalb der Teeboxen liegt. Die Brunnstube wird gerne als Wettenloch gebraucht um sich zum Beispiel die Getränke im Clubhaus auszuspielen. In diesem engen Tal entspringt eine Quelle, die schon um die Jahrhundertwende Adamstal mit Trinkwasser versorgt hat. Loch 19 führt sie wieder zurück zur Straße mit den Parkplätzen und damit zum Clubhaus auf der anderen Straßenseite.


Atemberaubend schöne Voralpen Kulisse

Loch 19 ("Brunnstube")
Nach der Runde kann man gemütlich im Clubhaus das gute Essen genießen ehe man die lange Heimreise (nach Wien) antritt. Erwähnenswert ist auch, dass der Platz aufgrund seiner exponierten Lage in einem Gebirgstal sehr anfällig für Regen ist - deshalb bitte unbedingt Regenschutz auf die Runde mitnehmen. Wenn sie allerdings das Glück haben Adamstal bei Schönwetter zu spielen, dann erleben sie das niederösterreichische Voralpengebiet von seiner schönsten Seite.

Der Pflegezustand des Platzes ist perfekt - die Fairways sind saftig grün und die Grüns sind pfeilschnell.

Summa summarum ein atemberaubend schöner Golfplatz, den man unbedingt gespielt haben muss. Bitte nicht vergessen genügend Reservebälle mitzunehmen, der Platz ist sehr anspruchsvoll, überall lauert der Wald.


Golfclub Adamstal


Das Clubhaus des GC Adamstal











Das Clubhaus von der Platzseite










Loch 1 (Par 4, 353m), "Auacker"










Blick zurück von Grün 1










Loch 2 (Par 4, 312m), "Felsenhöhe"










Blick zurück von Grün 2










Loch 3 (Par 5, 426m), "Stiftswiese"










Annäherung Grün 3










Blick zurück auf Grün 3










Loch 4 (Par 4, 342m), "Hausberg"










Blumen am Fairwayrand










Loch 5 (Par 4, 346m), "Zur Felsenwand"










Loch 6 (Par 3, 137m), "Wolfstränke"










Grün 6










Loch 7 - "Green Monster"










Loch 7 (Par 5, 526m ), "Green Monster"










Annäherung Grün 7 über eine Schlucht










Blick zurück von Grün 7










Loch 8 (Par 3, 162m), "Julia"










Loch 9 (Par 4, 392m), "Eibengarten"










Grün 9










Blick zurück von Grün 9










Halfwayhouse










Loch 10 (Par 4, 312m), "Unterbergrast"










Loch 11 (Par 4, 345m), "Hausbergkante", von den weißen Tees










Loch 11 von den roten Tees










Wie in Kitzbühel auf der Streif gehts auch hier steil bergab










Grün 11










Loch 12 (Par 3, 126m), "Fuchsluckn"










Loch 13 (Par 4, 321m), "Eselbach"










Loch 14 "Adlitzbeere!










Loch 14 (Par 4,339m), "Adlitzbeere"










Blick auf Grün 14










Loch 15 (Par 5, 431m), "Gsteinerkeller"










Annäherung Grün 15










Blick zurück von Grün 15










Loch 17 (Par 4, 351m), "Adamthalblick"










Grün 17










Loch 18 (Par 3, 186m), "Hochfeld"










Grün 18










Loch 19 (Par 3, 148m), "Brunnstube"










Grün 19










Steil bergab Richtung Clubhaus










Zurück beim Clubhaus











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