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Tiger Woods gewinnt die WGC - CA Championship in Doral, Florida

Tiger Woods siegt am Blue Monster Course vor Brett Wetterich

Siegt in Doral: Tiger Woods (USA)
26.03.2007 Die Frage ist eigentlich: Wer wird Zweiter hinter Tiger Woods. Trotzdem ist  es nicht der größte Sieg von Tiger Woods. Tiger bleibt in der Finalrunde der CA Championship auf dem wasserreichen und windigen Blue Monster Course in Doral bei Miami, Florida über Par und beendet das Turnier mit einem Bogey auf Loch 18. Aber er hat das mit insgesamt 8 Mio Dollar dotierte Turnier wieder gewonnen - der Siegerscheck beträgt 1,35 Mio Dollar. Tiger gewann damit bei acht Starts die CA Championship bzw. das Vorgängerturnier American Express Championship sechs Mal (in Spanien, in Irland, in Atlanta, in San Francisco, in London und jetzt in Miami). Bei 24 Starts in Einzelturnieren der World Golf Championship Serie gewann Tiger 13 mal. Es ist dies Tiger's 56. PGA Turniersieg insgesamt und der zweite Sieg heuer nach dem sich Tiger den Titel bei der Buick Invitational in Torrey Pines geholt hat.

So richtig euphorische Freude will bei Tiger Woods nach seinem Sieg bei dem großen WGC-Turnier jedoch nicht aufkommen. Dafür hat der Weltranglistenerste auf seiner Finalrunde zu viele Fehler gemacht. Großen Druck verspürt Tiger Woods auf dem Weg zu seinem Titel jedoch nicht - keiner der Angreifer ist gut genug. Zeitweise hat Tiger er sogar sechs Zähler Abstand zum Feld - und dass, obwohl er bei seinen schwachen Auftritt mit insgesamt fünf Bogeys und 73 Schlägen am Finaltag sicherlich sechs Putts aus weniger als zwei Metern, teilweise sogar aus deutlich unter einem Meter, daneben schiebt. Da kann man keinen ausgelassenen Jubel vom selbstkritischen Tiger erwarten.

Tiger Woods und Roger Federer

Es ist dies der 31. Sieg von Tiger Woods bei 32 Turnieren, bei denen er als Führender nach 54 Loch in die Finalrunde ging. Am Vorabend seines Turniersiegs besucht Tiger mit seiner schwangeren Frau Elin noch das Tennsimatch von Roger Federer (Schweiz) in Miami. Woods und Federer sind befreundet - Roger Federer begleitete Tiger auf seiner Trainingsrunde am Mittwoch.

"Das Turnier war gut zu mir", gibt Woods mit einem Lächeln zu. Zwei Wochen vor dem ersten Major des Jahres - dem Masters in Augusta - hat sich der 31-Jährige wieder Mal  selbst zum Favoriten für das Masters gemacht.

Tiger Woods vor Brett Wetterich

Brett Wetterich (USA) wird Zweiter
Tiger Woods siegt mit einem Gesamtscore von -10/278 (71+66+68+73) zwei Schläge vor dem amerikanischen Ryder Cupper Brett Wetterich  mit -8/280 (72+70+67+71). Mit zwei weiteren Schlägen Rückstand landen Sergio Garcia (Spanien), Robert Allenby und Geoff Ogilvy (beide Australien) am geteilten dritten Platz. Den sechsten Platz teilen sich Nick O'Hern und Aaron Baddely (beide Australien) und der Schwede Niclas Fasth. Zach Johnson (USA) und Paul Casey (England) belegen den geteilten neunten Platz. Den elften Platz teilen sich Robert Karlsson (Schweden), Thomas Björn (Dänemark), Tom Pernice Jr. (USA), Ernie Els (Südafrika) und Vijay Singh (Fidji).

Tiger ist einfach besser als alle anderen

Geoff Ogilvy meint nach seiner Schlussrunde: "Er ist einfach besser als wir. Wenn er den Ball im Spiel hält, dann ist er wirklich sehr gefährlich. Wenn er dann anfängt Putts zu lochen, kann man es mit der Angst zu tun bekommen. Er bekommt ja immer so viele Chancen, denn er ist ein wirklich sensationeller Eisen-Spieler. Er ist gut auf Bermuda, gut im Wind, gut bei keinem Wind, er ist gut auf Bentgras. Er ist einfach ein guter Spieler, was soll man da sagen?"

Tatsächlich spielt Woods klug und taktisch ideal mit dem kleinen Holz und nimmt seltener den Driver, trifft sicher aufs Fairway und trifff die Eisen extrem sicher, so dass viele gute Birdie-Chancen herauskommen, die er dann aber oft nicht verwertet. Jedoch spielen seine Verfolger ebenso erschreckend viele kurzen Putts, die auslippen oder einfach falsch gelesen werden und deshalb nicht fallen wollen.
Mark Calcavecchia
schiebt beispielsweise seinen 6-Meter Putt am 18.Grün sogar ins Wasser und muss einen neuen Ball aus der Tasche nehmen, diesen droppen und erneut annähern - so hat ihn das Grün ausgetrickst. Und nur mit dem ähnlichen Fehler hätte Woods gegen Wetterich am 72. Loch noch verlieren können. Wetterich nutzt seine kurze Biride-Chance nicht und Tiger macht den sicheren Zweiputt.


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