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Graeme McDowell gewinnt die US Open in Pebble Beach

Endlich wieder ein europäischer Sieg bei den US Open

US Open Champion 2010: Graeme McDowell (Nirl)
21.06.2010  Lang, lang ist es her dass ein Europäer die US Open im Golf gewann: Tony Jacklin (England) gewann 1970 in Hazeltine. Nach 40 Jahren ist diese Durststrecke nun endlich beendet. Es hatte sich bereits abgezeichnet, gewannen die europäischen Golfer heuer doch reihenweise Turniere auf der US PGA Tour (Lee Westwood, Justin Rose, Rory McIlroy, Ian Poulter). Aber es sind nicht die großen Favoriten aus Europa, die den Amerikanern die Show stehlen, es sind Graeme McDowell aus Nordirland und der Franzose Gregory Havret

Als Führender in die Finalrunde geht aber der US-Amerikaner Dustin Johnson, der in den letzten beiden Jahren zwei Mal hintereinander das AT&T National ProAm in Pebble Beach gewann. Am Finaltag im letzten Flight mit Graeme McDowell vergibt Dustin Johnson aber bald seine Siegchancen: Auf den drei Par 4 Löchern 2,3 und 4 braucht er 7,6 und 5 Schläge - also allein auf diesen drei Löchern 6 über Par, mit der 82er Finalrunde (11 über Par) fällt er sogar noch aus den Top-10 heraus. Graeme McDowell ist jetzt allein in Führung, er wird aber von Ernie Els (Südafrika), Phil Mickelson und Tiger Woods (beide USA) gejagt, die jeweils nur wenige Schläge zurückliegen. Die drei haben in Summe 21 Major-Titel

Überraschender Zweiter: Gregory Havret
gewonnen, können aber auf dem extrem schweren Platz in Pebble Beach nicht wirklich Boden gut machen. Das Rough ist dick, die Fairways sind schmal und die Greens in Pebble Beach sind klein. Sechs der Löcher liegen direkt an den Klippen oberhalb des Meeres, dementsprechend stark bläst der Wind. Das sind Bedingungen die Graeme McDowell aus Portrush in Nordirland entgegenkommen. Er behält die Nerven und holt sich nach seinem Sieg bei der Celtic Manor Wales Open vor zwei Wochen in Wales nun den Sieg bei der 110. US Open in Pebble Beach. Graeme McDowell - auch "G-Mac" genannt, gewinnt mit einem Gesamtscore von Even Par/284 (71+68+71+74) einen Schlag vor Gregory Havret (Frankreich). Dritter wird Ernie Els mit einem weiteren Schlag Rückstand. Den vierten Platz teilen sich Phil Mickelson und Tiger Woods (beide USA). Die beiden Deutschen Martin Kaymar und Alex Cejka belegen unter anderen den guten geteilten achten Platz.

Graeme McDowell hat bisher vier European Tour Turniere gewonnen, er war Mitglied des europäischen Ryder Cup Teams 2008 in Valhalla, USA. Mit dem Sieg bei der US Open erhält er ein 5-jähriges Spielrecht auf der US PGA Tour (er hat einen Zweitwohnsitz in Lake Nona, USA und war ein exzellenter College-Golfer) und McDowell verbessert sich in der Weltrangliste von Platz 34 auf Rang 13.

Graeme McDowell (Homepage)

Graeme McDowell (Wikipedia)

Pebble Beach Golf Links (Homepage)

Lucas Glover gewinnt die US Open in Bethpage Black (22.06.2009)

Tiger Woods gewinnt die US Open in Torrey Pines im Stechen (17.06.2008)


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